Kommentar – Was Charttechnik nicht sein sollte

Liebe Trader und Traderinnen,

die Technische Analyse ist die beste, uns bekannte, Hilfestellung im Trading. So können wir vorherrschende Trends und Handelsmarken bestimmen – sinnige Ein- und Ausstiege im Gewinn- und Verlustfall definieren. Dabei sollte man jedoch genau darauf achten, welche Qualitäten die einzelnen Bausteine eines Chartbilds liefern können.

Dabei sind nur zwei Faktoren notwendig, nämlich der Kurs und das dort gehandelte Volumen. Nur diese beiden werden originär von der Börse erzeugt und können unverfälscht genutzt werden. Jegliche Indikatoren basieren auf diesen Kennzahlen – laufen diesen aber tatsächlich nur hinterher.

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B1) Was Charttechnik nicht sein sollte – überfrachtetes Chartbild mit einer Vielzahl an Indikatoren. (Quelle: Godmode-Trader.de)

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B2) Was Charttechnik nicht sein sollte – Chartbild ohne Hilfestellung im Trading. (Quelle: Godmode-Trader.de)

Vergangene Preise und die zugrundeliegenden Volumina verraten uns alles tatsächlich Verfügbare über einen Chartverlauf und sollten vollkommen ausreichen, diesen zu analysieren. Die Güte einer Technischen Analyse ist also nicht an einem besonders bunten und aufwendig gestalteten Kunstwerk zu erkennen, sondern an einer klaren Aussage für die zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten. Schließlich müssen Sie im Trading irgendwann eine klare und eindeutige Order, mit klaren und eindeutigen Handelsmarken, platzieren.

Wir wünschen allen Lesern ein erholsames Wochenende.