Neues aus dem Echtgeld-Wettkampf: Trading Star 2015

Das Handelsjahr neigt sich dem Ende entgegen und damit geht auch unser Echtgeld-Wettkampf Trading Star 2015 in die finale Phase. Die bisherigen Ergebnisse zeigen deutlich: private Händler verlieren schnell und viel.

Die Realität: wenige hundert Euro Gewinn stehen vielen tausenden Euro Verlust gegenüber

Der Balkenchart “Top 20 – Performance in Prozent” zeigt auf den ersten Blick, was viele Trader nicht wahrhaben wollen: die Masse des bunten Teilnehmerfelds zahlt in das „Spiel der Spiele“ ein – und das nicht zu wenig. Einige wenige hundert Euro Gewinn bei den Erstplatzierten stehen vielen tausenden von Euro Verlust im breiten Feld der Trader gegenüber.

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B1) Trading Star 2015: Top 20 – Performance in Prozent.

Der Wettkampf als Querschnitt der Trading-Szene?

Weiterhin wissen wir aus vertraulichen Quellen und unabhängigen, offiziellen Untersuchungen, dass dieses Bild dem generellen Durchschnittsergebnis privater Trader sehr nahe kommt (laut einer aktuellen Studie der französischen Aufsichtsbehörde gewinnen nur rund elf Prozent der Trader). Damit stellen die Teilnehmer bei weitem keine schlechten Händler, sondern eher einen Querschnitt durch die Trading-Szene dar.

Auch professionelle Händler haben Probleme

Hört man sich in der Finanzbranche um, so stoßen auch institutionelle Akteure im aktuellen Marktumfeld auf große bis schwerwiegende Probleme. Teils fehlt Volatilität über Tage und Wochen hinweg vollends in allen Assetklassen, wohingegen Stunden später fundamentale Ereignisse und Krisen die Kurse in V-Formationen peitschen. Selbst der sonst so stabile Systematic Trader Index (http://www.iasg.com/Indexes ) weißt erstmals seit 1983 eine negative Jahres-Performance aus.

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B2) Der Systematic Trader Index – Seit 1983 erstmals mit einer negativen Jahres-Performance (Quelle: http://www.iasg.com/Indexes).

Lichtblicke beweisen: Risiko- und Money-Management ist Alles

Die wenigen Lichtblicke im Teilnehmerfeld zeigen deutlich auf, dass die Justierung des Risikos dazu dienen kann, Drawdown-Phasen zu überwinden und die Entwicklung der Equity so zu schützen. Peter Müllner tradet unter dem Nickname „pm1210wien“ und baut auf einen Expert Advisor: „Bei diesem Wettbewerb trade ich ein diskretionäres Scalping-System auf den EUR/USD und seit Anfang Oktober auch eine Bollinger-Bänder-Reversal-Strategie mittels Expert-Advisor (EA) auf 21 Währungspaare im H1-Chart.“

Noch ist nicht aller 2015´er-Tage Abend

Geduld, Disziplin und das Vertrauen in die persönliche Trading-Strategie – auch in Verlustphasen – sind die Schlüssel zum Erfolg der „System Trader“. Wir wünschen allen Teilnehmern und Lesern gute Trades.

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