Neue Handelsstrategie: Regressionsgeraden (Mean Reversion)

Nach den Grundannahmen prominenter Börsentheorien wie der Markttechnik oder den Elliot-Wellen bildet sich der Kursverlauf regelmäßig aus einem Wechselspiel zwischen Bewegungen in Trendrichtung (Progression) und Korrekturen (Regression). Als allgemein guter Einstieg in trendfolgende Trades gilt der antizyklische Positionsaufbau in Erholungsphasen. Je nach Bewegungsrichtung unterscheiden wir zwischen Aufwärts- oder Abwärtstrends. Eintretende Seitwärtsphasen werden hier jedoch oftmals zum Problem da eine Vielzahl von Fehlausbrüchen und –signalen generiert wird. Der Kurs stagniert zeitweise ohne erkennbaren Trend und der klassische Handel führt zu Verlusten.

Regressionsgeraden lösen das Problem der Seitwärtsphasen

Die Berechnung und Nutzung von Regressionsgeraden bringt hier Abhilfe und macht gute Einstiege sowohl in Trendphasen als auch in Seitwärtsmärkten möglich. Dazu bildet man eine einfache Durchschnittslineare aus dem Kursverlauf und achtet auf die Steigung dieser Geraden, welche den vorliegenden Trend in Richtung und Intensität mathematisch beschreibt. Hat die Grade keine oder eine sehr flache Steigung liegt eine Seitwärtsphase vor.

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B1 zeigt den EUR/USD im Stundenchart mit einer einfachen Durchschnittsgeraden.

Der Handel mit Regressionsgeraden: Mean Reversion

Wie auch beim Trading mit den Bollinger-Bändern geht man beim Handel mit Regressionsgeraden zunächst davon aus, dass sich ein Kurs in Trends bewegt, jedoch im Wechselspiel aus Progression und Regression immer wieder zu einem Durchschnitt tendiert. Abweichungen von einem solchen Durchschnitt lassen demnach auf ein baldiges Ende der Bewegung und eine Rückkehr zum „normalen Niveau“ in Richtung des übergeordneten Trends, welche durch die Steigung der Geraden angezeigt wird, erwarten. Diese Art von Handelsansatz ist auch unter dem englischen Begriff „Mean Reversion“ (was zu Deutsch so viel heißt wie „Umkehr zum Durchschnitt“), bekannt.

Neuer Signaldienst noch in dieser Woche handelbar

Auf Basis von Regressiongeraden im D1-Chart werden in unserem neuen, erfolgsbasierten Signaldienst immer dann Trades eröffnet, wenn eine „Korrektur“ erkennbar ist. Gehandelt werden zahlreiche Währungspaare mit unterschiedlichen Parametern. Jeder Trade hat einen Stop-Loss, einen Take-Profit und einen Time-Stop (maximale Tradedauer). Die Besonderheit dieser Strategie ist, dass sie auch in Seitwärtsphasen sehr gut funktioniert, wenn also kein eindeutiger Trend vorliegt.